Herzlich willkommen beim Sportpool Neumünster e.V.!

Der Sportpool Neumünster e.V. ist ein Zusammenschluss von Unternehmen aus Neumünster, die gemeinsam den regionalen Spitzensport fördern wollen, um ihn als eigenständige Leistung der Stadt Neumünster darzustellen und damit auch Standortwerbung zu betreiben. Selber die Initiative ergreifen, das haben sich die Mitglieder im Sportpool Neumünster auf die Fahnen geschrieben. Durch den Sportpool soll vor Ort ein ausgeprägter Gemeinschaftssinn entstehen, um auf diese Weise gemeinsame Ideen und Initiativen für den Neumünsteraner Wirtschaftsraum zu entwickeln.

 

Der Verein wurde im Frühjahr 2002 gegründet, zurzeit sind 33 Unternehmen Mitglied

(Stand: 01.03.2020).

 

Durch die Beiträge der Mitglieder sollen Mannschaften im regionalen Spitzensport sowie herausragende Einzelsportler der Stadt Neumünster gezielt durch den Einsatz finanzieller Mittel und durch Sachleistungen gefördert werden.

 

Zur Zeit unterstützt der Sportpool Neumünster (Stand: 01.03.2020):

Die Badminton-Bundesligamannschaft von Blau-Weiß Wittorf Neumünster, die SG-Wift Neumünster, die Showakrobatik von SC Gut-Heil Neumünster, Tanzsportclub Neumünster e.v. (Lateinformation), sowie die Einzelsportler Bjarne Geiss (Badminton), Felix Winkler (Schwimmen) und Meike Haiduk (Leichtathletik). Für den Schwale-Pokal (Tanzturnier der Vereine TSC Neumünster und TC Rot-Gold-Casino) und für den jährlichen Ball des Sports stellt der Sportpool ebenfalls finanzielle Hilfen zur Verfügung.

Wittorf unterliegt 1. BV Mülheim vor Rekordkulisse knapp mit 3:4

Neumünster – Der letzte Heimspieltag der aktuellen Saison 2019-2020 in der 1. Badminton-Bundesliga ging mit einer knappen 3:4 Niederlage für die Badmintonasse von Blau-Weiß Wittorf gegen den 1. BV Mülheim am Sonntagabend zu Ende. Blau-Weiß liegt damit weiterhin auf Platz drei bei 9 Siegen und 7 Niederlagen mit insgesamt 24 Punkten in der Beletage des deutschen Badmintons. Dahinter liegt mit bereits drei Punkten Rückstand der 1. BC Wipperfeld. Sollten die Blau-Weißen nach dem kommenden letzten Doppel-Auswärtswochenende gegen die beiden Topteams der Liga 1. BC Bischmisheim (Platz 1, 35 Punkte) und TV Refrath (Platz 2, 32 Punkte) am 14. und 15. März auf Rang drei oder vier in der Tabelle liegen, so winkt Heimspielrecht im Playoff-Viertelfinale, was auf den 18. April datiert ist. Das Play-Off Viertelfinale ist Blau-Weiß nach dem heutigen Spieltag sicher, da der 1. BV Mülheim (Rang 7, 17 Punkte) bei zwei ausbleibenden Spieltagen Wittorf nicht mehr in der Tabelle überholen kann. Laut Regularien spielt der 3. gegen den 6. und der 4. gegen den 5. im Rahmen der Viertelfinal-Playoffs. Refrath und Bischmisheim sind für Wittorf auch bei zwei Siegen für Blau-Weiß rechnerisch nicht mehr erreichbar, sodass Bischmisheim und Refrath sicher für das Final Four qualifiziert sind. Die beiden Sieger der Viertelfinal-Playoffs ergänzen dann das Final Four als Halbfinalgegner von Refrath und Bischmisheim.

 

Vor einer rekordverdächtigen Kulisse von 380 Zuschauern in der Sporthalle der Immanuel-Kant-Schule geriet Wittorf durch den 0:3 Verlust des 2. Herrendoppels mit Lucas Bednorsch/Pawel Pietryja zunächst in Rückstand. Das Damendoppel mit Vivien Sandorhazi und Nina Vislova brachte den Tabellen-3. wieder zurück in die Spur (3:1), sodass es nun 1:1 in Spielen stand. Im folgenden ersten Herrendoppel von Bjarne Geiss/Vitaly Durkin ging es in einem hochklassigen Spiel hin und her: Nach fünf langen Sätzen schienen die Gäste am Ende etwas mehr Reserven zu haben und gewannen das Spiel (Spielstand: 2:1). Im ersten Herreneinzel spielte Lucas Bednorsch eine ganz starke Partie und konnte zwischenzeitlich zum 1:1 in Sätzen ausgleichen. Am Ende setzte sich der Weißrusse Dmytro Zavadsky in vier Sätzen durch (Spielstand: 1:3). Wittorfs Ungarin und Weltranglisten-225. Vivien Sandorhazi fightete bis zum letzten Ballwechsel im Dameneinzel gegen die Schottin Rachel Sugden (WRL 315) und belohnte sich und den Gastgeber für ihren Einsatz. Nach Abwehr des ersten Matchballs beim 9:10 und weiteren Punkten im fünften Satz verwandelte Sandorhazi ihren zweiten Matchball unter tosendem Applaus der Zuschauer, die Sandorhazi feierten (Spielstand: 2:3). Kennzeichnend für den Spieltag mit insgesamt vier Duellen über die volle Distanz war auch das Mixed: Wittorfs russisches Duo Nina Vislova und Vitaly Durkin konnte den ersten Matchball beim 10:9 In Satz vier nicht erfolgreich verwerten und verlor nach einem Netzroller der Gegner diesen noch denkbar knapp 11:13. Im letzten Abschnitt schien dann die Konzentration und Frische etwas bei beiden Blau-Weißen verloren gegangen zu sein, da sie zunächst bis zum 4:4 noch auf Augenhöhe agierten, doch in der Folge holten die Kontrahenten sieben Punkte in Serie und damit das Match (Spielstand: 2:4). Damit hatten die Gäste aus Mülheim zwei Punkte sicher und im letzten Spiel, dem 2. Herreneinzel, musste Sebastian Schöttler unbedingt gewinnen, wenn noch ein Zähler auf das Gastgeber-Konto verbucht werden sollte. Schöttler präsentierte sich kämpferisch und war stets hochkonzentriert: Auch nach dem Verlust von Satz vier behielt er die Nerven und gewann Satz fünf mit 11:9, sodass Wittorf einen Zähler holte (Endergebnis: 3:4).

 

„Wir freuen uns über den Punkt. Letztlich wollten wir natürlich das Hinspielergebnis unseres 4:3 Sieges wiederholen, leider hat es am Ende nicht ganz gereicht, sodass wir nun noch die beiden kommenden Auswärtsaufgaben in Refrath und Bischmisheim abwarten müssen. Erst dann werden wir wissen, ob wir uns im Rahmen der Viertelfinal-Playoffs am 18. April noch einmal in dieser Spielzeit unseren Fans präsentieren können. Wir danken aber bereits jetzt allen Sponsoren, Unterstützern, Fans und allen Freunden und Helfern, die eine überragende Saison ermöglicht haben. Vielen Dank an alle!“, sagte Wittorfs Badminton-Spartenleiter Ralf Treptau.

 

(Lennard Jessen)

 

Bildmaterial:

Wittorfs Sebastian Schöttler holt am Ende das zweite Herreneinzel zum 3:4 Endstand – Bild (Archiv): Daniel Tetzel Fotografie